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Daniel Gubler

07.10.2013

SMC Sommerreise 9.9.2006

Zur „Wühlmaus“ ins Seeland

Das Wetter sieht gut aus als ich mich auf den Weg ins Fricktal mache."Sonne den ganzen Tag", meldet der Wetterbericht. Die Schwartis  treffen sich um 7.30 Uhr in der Garage von Toni, in Frick, zur alljährlichen Sommerreise. Wie immer sind alle pünktlich zur Stelle.

Nach einer kleinen Stärkung mit Kaffee und Buttergipfel ist es auch schon Zeit uns auf den Weg in’s Seeland zu machen. Mit einem Mietbus der Firma Hasler geht es Richtung Eicken, als unser Chauffeur bemerkt dass der Tank vom Bus leer ist!! (Die Chefs der Firma haben, mit wer macht was, etwas Mühe.) Nach einem Tankstop machten wir uns auf den Weg, den Zeitverlust machte unser Chauffeur schon auf den ersten paar Kilometern wett. Pünktlich um 09.00 Uhr treffen wir im Seeland in einer kleinen Gemeinde namens Seewil ein.

In dieser Gemeinde, in einem unscheinbaren, schönen, älteren Haus wohnen Trudi und Peter Junker die uns auch schon erwarten. Was jetzt so ab geht ist schwierig zu beschreiben. Wir Schwartis sind beeindruckt! Ich probiere es in ein paar Sätzen aufs Papier zu bringen.

Da gibt es doch tatsächlich einen in die Jahre gekommenen, kleinen Mann der seine Freizeit in einer Sandsteinhöhle verbringt. Seit nun über 40 Jahren!! gräbt er an einem Stollensystem hinter seinem Haus. Angefangen hat alles mit einem Brunnen vor seinem Haus der nur noch wenig Wasser aus einer Quelle hervorbrachte. "Peche", wie ihn seine Bekannten nennen, wollte wissen wo das Wasser her kommt. Er nahm Pickel und Schaufel zur Hand und fing 1964 mit dem Graben an. Der Stollen ist mittlerweile ein richtiges Labyrinth mit Gängen, Grotten, Weinkeller usw. geworden.

Die vielen Erlebnisse, die er in dieser Zeit hatte, könnten ein ganzes Buch füllen.

Der Schutt aus der Höhle musste auch abtransportiert werden, es sind ca. 900 m3 auf ca. 4000 Fahrten verteilt!!. Mit einem Fiat Tipolino Jg.1949, der er selber zum Kleinlaster mit Kipper umgebaut hat, verteilte er alles auf den Waldwegen und Strassen in seiner Umgebung.

Nach vielen Geschichten die uns "Peche" bei der Besichtigung seines Lebenswerkes erzählte kam bei uns Schwartis ein wenig Durst und Hunger auf. Trudi hat für uns in der Werkstadt einen Tisch gedeckt, das Bier stand bereit. Den traditionellen Schwartenmagen haben wir selber im Rucksack mitgebracht. Ein Witz, eine Geschichte jagte die andere. "Peche" hat sich in unserer Gruppe, vermute ich, auch ziemlich wohl gefühlt.

Leider vergeht die Zeit wenn es so lustig zu und her geht viel zu schnell. Wir durften das Schiff in Biel nicht verpassen und mussten uns auf die Socken machen.


An dieser Stelle möchte ich Peche und seiner Frau Trudi recht herzlich Danken dass wir bei Ihnen so gemütliche Stunden verbringen durften. Solche Bürger braucht das Land!!!!!!!!!

Hier ein Bericht aus dem Beobachter über Peter Junker und sein Lebenswerk, zum Nachlesen oder ausdrucken im PDF Format.


Pünktlich um 12.10 legte das Schiff in Biel nach Solothurn ab, alle Schwartis waren an Bord. Es blieben uns jetzt bis nach Solothurn ca. 3 Stunden Zeit um über das Vergangene zu berichten, uns zu stärken und noch ein Bier zu trinken. Als wir Richtung Gränchen kamen konnten wir einer Flug-Show zu sehen, das Rahmenprogramm passte somit auch. Nach noch einem? Bier kommen wir auch schon in Solothurn an, wie die Zeit vergeht…

In der Altstadt im Restaurant Stephan bekommen wir vom Wirt sogar noch einen Vegi- Schwartenmagen. (Da bleiben wir doch lieber beim alten Rezept, gäll.) Nach einem? weiteren Bier, ging es mit dem ICE nach Aarau. Auch in Aarau mussten wir noch in einem Pup das Bier probieren, wie es sich gehört.

Nun kam es wie es kommen musste, die einen verloren die anderen aus den Augen. Die einen, unter anderem ich, hatten Glück und durften mit einem Armee Dodge GMC über den Bänken nach Oberfrick fahren. Was für ein Gaudi..…Die anderen kamen etwas später mit einem Taxi.

Im Rössli in Oberfrick am „Schürefescht“, hatte es (leider) Frauen, so wurde unsere Gruppe komplett auseinander „gesprengt“. So kann ich jetzt diesen Bericht nicht so richtig zu Ende schreiben, weil ich nicht weiss, wer mit wem und wann in welches Bett geschlüpft ist.

Trotz dem, mir hat die Reise Spass gemacht. Ich freue mich auf die Nächste mit euch Schwartis.

Dä vo Winti  10.09.2006

Foto's zum Bericht